Parität Bayern

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ZehnZehn 2017

 

 

Das „Münchner Aktionsbündnis Seelische Gesundheit“  ist eine Gruppe von Organisationen und Personen, die auf unterschiedliche Weise einen Beitrag zu einer lebenswerten Gesellschaft mit gegenseitigem Respekt und Anerkennung in allen Bereichen des Lebens leisten (1). Die wichtigste gemeinsame Aktion findet alljährlich am Zehnten Zehnten, dem Welttag der seelischen Gesundheit, statt. Unser Motto in diesem Jahr lautet:

 

„Wir können. Wir wollen!

Was können und was wollen wir?

 

Zunächst wollen wir bewusst machen, dass seelische Gesundheit kein Anliegen einer kleinen Randgruppe ist. Jeder Mensch durchlebt seelische Krisen. Bei etwa einem Drittel unserer Bevölkerung führt eine solche Krise zu einer seelischen Erkrankung. Die sozialen Folgen psychischer Erkrankungen wiegen oft schwerer als die Erkrankungen selbst: Abwendung, Ablehnung, Einsamkeit, Arbeitslosig-keit und Armut. Wir wollen darüber informieren, Begegnungen ermöglichen, um voneinander zu lernen und Veränderungen anstoßen.

Das können  wir alle zusammen besser, wenn wir es wollen!

 

Was können Sie dazu beitragen?


Sie können Ihre Einstellung zu psychisch erkrankten Menschen überprüfen und sich für neue Sichtweisen öffnen. Wir wollen, dass Lebenskrisen und seelische Erkrankungen als ein Aspekt der Vielfalt und ein natürlicher Bestandteil unserer Gesellschaft aufgefasst werden. Und wir wollen, dass Menschen in der Krise von Anderen so lange begleitet werden, bis sie die Krise überwunden haben. Wäre es nicht auch für Sie ein gutes Gefühl  zu wissen, dass auch Sie, wenn es darauf ankommt, unterstützt werden?

Menschen mit einer psychischen Erkrankung können und wollen sich sozial, kulturell und politisch einbringen. 

Was können  beispielsweise Arbeitgeber und Vermieter dazu beitragen?

 

 „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ ist eines unserer Grundrechte. Menschen mit einer psychischen Erkrankung mögen an Leistungsfähigkeit einbüßen oder darin schwankend sein, aber sie können  einer Beschäftigung nachgehen, und sie wollen das auch.  Je würdevoller Mitarbeiter behandelt werden, desto mehr wollen sie eine gute Leistung erbringen. Seelische Erkrankungen verursachen in der deutschen Volkswirtschaft Kosten von über 30 Milliarden €! Oft  ist schon ein großer Schritt getan, wenn sich jede Führungskraft informiert und sich regelmäßig fragt: Wie geht es meinen Mitarbeitern? Was kann ich zu ihrer seelischen Gesundheit beitragen?

Vermieter wollen störungsfreie Mietverhältnisse und einen pünktlichen Mietzins. Welche Voraussetzungen müssen also erfüllt sein, damit sie Menschen nach Psychiatrieaufenthalten vertrauensvoll ihre Wohnung vermieten können?  Menschen mit einer psychischen Erkrankung sind  ganz „normale“ Mieter, und sie wollen akzeptierte Nachbarn sein.

 

 

Das können  wir alle zusammen besser, wenn wir es wollen!

 

Kommen Sie am 10.10.2017 um 15.30 Uhr zum Max-Joseph-Platz, informieren Sie sich und zeigen Sie Ihr Interesse an diesem Thema!

 

 

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(1)    Eine Liste der beteiligten Organisationen und wichtige Informationen zum Thema seelische Gesundheit finden Sie demnächst unter: www.muc.10-okt.de

Münchner Aktionstag 2015: Sei ein Herz Schritt Macher!

Kundgebung und Feier zum Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober 2015

Schirmherren: Edgar Selge und Franziska Walser

Bereits zum 3. Mal versammelten sich Betroffene, Angehörige und Münchner Bürgerinnen und Bürger in München, um am Welttag der psychischen Gesundheit für mehr Akzeptanz für Menschen mit psychischer Erkrankung einzutreten. Weltweit werden an diesem Tag Aktionen durchgeführt.










Inklusive Arbeitswelt: Mit Vielfalt zum Erfolg

Gemeinsam mit dem Clubhaus München Giesing haben wir uns für den Inklusionspreis 2014 mit dem Titel "Inklusive Arbeitswelt: mit Vielfalt zum Erfolg" des Bezirks Oberbayern beworben.
Das Clubhaus-spezifische Programm der Übergangsarbeitsplätze - auch unter dem Namen TEP (Transitional Employment Program) bekannt - ist ein sehr gutes Beispiel für Inklusion am Arbeitsplatz. Mehr als 120 Mitglieder hatten seit 1992 Gelegenheit, auf verschiedenen Arbeitsplätzen zu arbeiten. Vielen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der State Street Bank, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben!

undefinedHier mehr über das TEP-Programm erfahren




Stempelt uns nicht ab - wir gehören dazu!

Zum zweiten Mal versammelten sich am 10.10. - dem Welttag der seelischen Gesundheit - Betroffene, Angehörige, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedenster Institutionen aus dem Bereich "psychische Gesundheit" in München zu einem Aktionstag, um laut, deutlich und sichtbar auf die Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren.
Die Schirmherrschaft hatten dieses Jahr Franziska Walser und Edgar Selge übernommen. Sie eröffneten die Veranstaltung, gefolgt von Statements von Betroffenen, Angehörigen, Fachleuten und Politikerinnen und Politikern. Musikalisch wurde die Kundgebung von Fönzauber und der Giesing Connection untermalt. Der Demonstrationszug durch die Innenstadt wurde wieder mit swingenden Klängen der Giesing Connection angeführt.

Ziel der Veranstaltung war, auf den Stempel "psychisch krank" im Arbeitsleben, im Wohnumfeld oder auch in der Familie und im Freundeskreis aufmerksam zu machen und diesen Barrieren, die eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft erschweren und teilweise unmöglich machen, entgegen zu wirken.




2014 wurde der Aktionstag von einem Bündnis aus insgesamt 12 Institutionen organisiert: Clubhaus Schwalbennest, Bayerische Gesellschaft für psychische Gesundheit e.V., Paritätischer Wohlfahrtsverband Bezirksverband Oberbayern, FTZ EigenSinn Tagesstätte, Theater Atelier Mensch-Kunst-Leben e.V., Soziale Dienste Psychiatrie gGmbH, Aktionsgemeinschaft der Angehörigen psychisch Kranker, ihrer Freunde und Förderer e.V. München (ApK), Sozialreferat der LH München / Amt für Soziale Sicherung, Münchner Psychiatrie-Erfahrene (MÜPE) e.V., Münchner AIDS-Hilfe e.V., MASH - Münchner Angst Selbsthilfe und BASTA - Das Bündnis für psychisch erkrankte Menschen.

Mit freundlicher Unterstützung des Theaterateliers, Mensch-Kunst-Leben e.V.

Etikettiert Dosen statt Menschen!

Anti-Stigma-Demonstration in München am 10.Oktober 2013: Unter dem Motto "Etikettiert Dosen statt Menschen!" demonstrieren Menschen mit psychischen Erkrankungen gegen Ausgrenzung in der Gesellschaft. Veranstaltet wurde die Demonstration von den beiden Clubhäusern des Paritätischen Sozialpsychiatrischen Zentrums München.




Ältere Nachrichten finden Sie im unserem undefinedArchiv.

Aktuelles aus den Münchner Clubhäusern

Montag, der 09.10.2017

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