Parität Bayern

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Das Clubhaus bietet jedem Mitglied:

  • Einen Ort zum Hingehen
 
  • Bedeutungsvolle Arbeit
 
  • Bedeutungsvolle Beziehungen
 
  • Einen Platz zum Zurückkommen

 

Die 4 Säulen des Clubhauses

Mitgliedschaft

Im Clubhaus ist man Mitglied, kein Klient oder Patient.

Mitarbeit

Die Mitglieder haben die Möglichkeit zur Mitarbeit in allen Bereichen des Clubhauses.

Mitverantwortung

Mitglieder und Mitarbeiter teilen sich die Verantwortung für das gesamte Clubhaus.

Mitbestimmung

Sämtliche Entscheidungen werden gemeinsam von Mitgliedern und Mitarbeitern in Konsensfindung getroffen.

Geschichte

1948 entwickelt sich aus der Selbsthilfegruppe WANA das erste Clubhaus "Fountain House" in New York.

1977 findet der erste Clubhaus-Trainingskurs statt, die Clubhaus-Idee verbreitet sich weltweit.

1986 wird in München das Clubhaus Schwalbennest gegründet.

1987 gibt es weltweit etwa 250 Clubhäuser.

1989 werden die international gültigen Clubhaus-Richtlinien verabschiedet.

1994 wird der Internationale Clubhaus-Dachverband ICCD gegründet.

1995 wird das Clubhaus Lichtblick in München gegründet und 2010 in Clubhaus München Giesing umbenannt.

Der arbeitsorientierte Tag

Der arbeitsorientierte Tag wird durch die anfallenden Arbeiten des Clubhauses strukturiert. Darüber hinaus werden verschiedenste Kurse (u. a. Sprach-, PC-, Bewegungskurse) kostenlos angeboten. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, ihren Stärken und Fähigkeiten entsprechend mitzuarbeiten. Durch die Mitarbeit im Clubhaus gewinnen die Mitglieder Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.

TEP - Transitional Employment Placement

Die TEPs sind Übergangsarbeitsplätze für Mitglieder, die einen beruflichen Wiedereinstieg anstreben. Sie dienen als Verbindungsglied zwischen arbeitsorientiertem Tag im Clubhaus und dem freien Arbeitsmarkt.

Richtlinien

Die mehrheitlich von der weltweiten Clubhausgemeinschaft angenommenen Internationalen Richtlinien für die Clubhaus-Programme legen das Clubhausmodell zur Rehabilitation fest. Die darin zugrunde liegenden Prinzipien bilden das Herzstück des Erfolgs der Clubhaus-Gemeinschaft und helfen psychisch kranken Menschen, Klinikaufenthalte zu vermeiden und gleichzeitig soziale, finanzielle und berufliche Ziele zu erreichen. Die Richtlinien fungieren außerdem als "Verfassung" für Mitglieder und als ethischer Kodex für Mitarbeiter, Vorstand und Verwaltung. Die Richtlinien legen fest, dass das Clubhaus ein Ort ist, der den Mitgliedern Respekt vermittelt und Entfaltungsmöglichkeiten bietet.

Die Richtlinien dienen als Grundlage zur Bewertung der Qualität der Clubhauspraxis durch den Zertifizierungsprozess des Internationalen Zentrums für Clubhausentwicklung (ICCD).

Alle zwei Jahre werden diese Richtlinien von der weltweiten Clubhaus-Gemeinschaft überprüft und, falls erforderlich, geändert. Dieser Prozess wird vom ICCD-Richtlinien-Prüfungskomitee koordiniert, das sich aus Mitgliedern und Mitarbeitern von ICCD-zertifizierten Clubhäusern aus aller Welt zusammensetzt.

 

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Aktuelles aus den Münchner Clubhäusern

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