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Seit 1992 bietet das Clubhaus Schwalbennest seinen Mitgliedern externe, tariflich bezahlte, aber zeitlich befristete Arbeitsplätze auf dem 1. Arbeitsmarkt an.

 

Diese Minijobs mit 2 bis 14,9 Arbeitsstunden pro Woche, einer Laufzeit von sechs bis neun Monaten und einem überschaubaren Aufgabengebiet sind als erster Schritt in das Arbeitsleben gedacht. In den ersten Jahren konnte das Schwalbennest seinen Mitgliedern überwiegend Jobs im Reinigungsbereich anbieten – heute überwiegen die Arbeitsplätze im Bürobereich.

 

Seit 2003 hat das Schwalbennest einen Job bei der State Street Bank in München, der nun schon von einigen Mitgliedern ausgeübt werden konnte. Im Jahr 2007 gelang es uns, weitere Arbeitsplätze beim Bezirk Oberbayern und dem PARITÄTISCHEN in Bayern zu gewinnen.

 

Derzeit können die Mitglieder im Schwalbennest zwischen sieben verschiedenen Jobs im Bereich der geringfügigen Tätigkeit wählen.

 


TEP-Job in der State Street Bank

Die State Street Bank hat ihren Ursprung in Boston, USA und hat hauptsächlich die Aufgabe, Investment Zertifikate in größerem Umfang zu verwalten. Sie unterhält weltweit diverse Filialen, in Deutschland, unter anderem auch in Frankfurt.

 

Ich bin seit 1. Sept. 08 im TEP Job bei der State Street Bank an zwei Tagen, je drei Stunden.

Meine Aufgaben dort sind: Ablage- und Archivierungstätigkeiten, in einen Büro-materiallager für Ordnung sorgen, Dateneingabe in den PC, Kopierarbeiten; das alles flexibel in verschiedenen Abteilungen des Hauses

Dazu verhilft mir der Einsatz: Einblicke gewinnen in ein für mich fremdes Berufsfeld, dadurch die Möglichkeit haben viel Neues zu lernen, Meine Belastungsgrenze kontinuierlich zu erhöhen. Lernen mit Symptomen am Arbeitsplatz umzugehen und sie dabei zu integrieren. Kennenlernen sehr netter, geduldiger und hilfsbereiter Kollegen, deren Anerkennung zu erhalten (gut fürs Selbstwertgefühl !) Aufbesserung meiner Rente im Rahmen des Hinzuverdienstes.

Der Schutz des TEP in der Arbeit erhöht die Möglichkeit "mit offenen Karten zu spielen" zu können (was die Erkrankung betrifft) das entlastet und bringt die Bestätigung "trotzdem" anerkannt zu werden.

Die Unterstützung des CH gibt jederzeit "Rückendeckung" bei Motivation, Umgang mit der neuen Situation, Berichterstattung des Arbeitstages, Finden von geeigneten Lösungen sowohl für und mit dem Arbeitgeber, wie auch innerpsychisch.

 

Ich bin allen Beteiligten sehr dankbar, diese Möglichkeit der Arbeit geschaffen zu haben und dass ich darin mitwirken darf!!!!!!!!

 

A. K.

TEP-Job beim Bezirk Obb. Poststelle

 

Seit 13.10. bin ich beim Bezirk Oberbayern in der Poststelle.

In der Abteilung sind noch 5 weitere Kollegen: Diese verteilen die Eingangspost und holen die Ausgangspost aus den einzelnen Abteilungen. Anschließend wird nach interner Post, Einzelblättern oder Ausgangspost sortiert. Ein Teil des Kuvertierens wird von der Maschine erledigt - dickere Ausgangspost, bzw. Einschreiben oder Postzustell-urkunden werden von mir einkuvertiert. Das Frankieren erledigt eine weitere Maschine.

Die Kollegen sind wirklich nett,- der Job  und speziell die Arbeitszeit nachmittags passt mir sehr gut.

Es ist ein gutes Gefühl eine Arbeit zu haben und gebraucht zu werden. Außerdem verdiene ich mir ein bisschen was dazu, was auch nicht zu verachten ist.

 

Lissy W.

 

TEP-Job beim Bezirk Obb. Archiv TEP Barbara W.

 

Von August 08 bis April 09 hatte ich einen Job beim Bezirk Oberbayern im Referat Umwelt, Kultur und Soziales. Meine Aufgabe war die Archivierung von Büchern. Am Computer habe ich in einer Maske Titel, Autor, Inventarnummer, Verlag, Erscheinungsjahr- und

-ort der Bücher eingegeben.

 

Teilweise waren die Bücher sehr alt und sehr interessant. Es hat mir viel Spaß gemacht und mein Chef, Herr Braun, ein Historiker, war sehr nett.

 

Gerne möchte ich wieder einen TEP-Job - im bürotechnischen Bereich machen.

 

Barbara W.

 

TEP-Job Numismatik TEP Uwe S.

 

Ich habe seit Mitte Mai einen TEP-Job bei Hr. Dr. Lanz Numismatik am Maximiliansplatz.

 

Im Versand habe ich die Aufgabe Münzen schonend zu verpacken und die Briefumschläge zu beschriften. Meine Arbeitszeit ist, Montag bis Freitag, je 2,5 bis 3 Stunden.

 

Ich habe schon einige Erfahrungen mit in verschiedenen TEP-Jobs sammeln können, zum Beispiel bei der State Street Bank und beim Bezirk Obb., und obwohl die Arbeit oft anstrengend ist, tut sie doch auch gut.

 

Auch der Umgang mit gesunden Menschen ist eine Herausforderung.

 

Uwe Sch.

 

TEP-Job beim Paritätischen

TEP Erika D.

Ich arbeite beim paritätischen Wohlfahrtsverband in Perlach - zweimal in der Woche je 3 Stunden mit folgenden Aufgaben:

 

Geschirr für jeweilige Sitzungen herrichten: Löffel, Gabel, Servietten, Milch, Zucker, Getränke (Wasser, Apfelsaft, Orangensaft - kleine und große Flaschen) Flaschenöffner dazu.

Gedeckt wird immer nach der exakten Anzahl der Teilnehmer. Dann mehrere Kannen Kaffee und Tee kochen, Butterbrezeln halbieren und auf Platten richten, ebenso Obst waschen und auf Platten richten. Geschirrspüler ausräumen und wieder füllen. Wenn noch Zeit ist die Getränke auffüllen und in den Toiletten Papierhandtücher und Toilettenpapier auffüllen.

 

Wenn noch Zeit übrig ist wische ich die Küchenmöbel ab, putze den Kühlschrank und evtl. noch Briefe wiegen und frankieren, oder Falzarbeiten zum Verschicken herrichten. Im ersten und zweiten Stockwerk die Handtücher wechseln und neue Spüllappen auslegen.

Manchmal ist richtig viel zu tun und dann muss ich richtig flott sein - aber, die Arbeit gefällt mir sehr gut. Die Kollegen und Kolleginnen sind auch sehr nett.

Erika D.

 

TEP-Job Hausmeisterei TEP Thomas H.

 

Seit Mai letzten Jahres bin ich Mitglied im Schwalbennest und arbeite  in der Küchengruppe mit. Ich übernehme oft den Thekendienst, helfe beim Spülen und auch beim Kochen.

 

Im März/April 2009 begann ich mit dem monatlichen Hausmeister-Job hier in der Landwehrstraße. Meine Arbeitszeit beträgt wöchentlich ca. 2 Stunden. Die Aufgaben umfassen hauptsächlich Putzarbeiten, wie z.B. die Aufzugreinigung innen und außen, Spiegel im Aufzug. Das Eingangstor zum Anwesen, die Handläufe im Treppenhaus, sowie der Bereich der Mülltonnen im Hof gehören zum Reinigungsbereich.

 

Die Beschäftigung gefällt mir gut, - wobei ich manches natürlich lieber mache als anderes. Manchmal ist es etwas monoton, da sich die Tätigkeiten immer wiederholen - doch im Großen und Ganzen ist der Job gut.

 

Ab Juni diesen Jahres übernehme ich den wöchentlichen Hausmeister-Job, d.h. meine wöchentliche Arbeitszeit erhöht sich auf etwa 4 Std.

Thomas H.

 

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